Mietpool

Mietpool-Verwaltung

Auch wir, als R IMO S Hausverwaltung Berlin, prüfen vorher genau wann und mit wem und unter welchen Bedingungen wir in einen Mietpool einsteigen und Verantwortung übernehmen.

Wenn Sie eine Eigentumswohnung als Kapitalanlage erwerben, werden Sie in den meisten Fällen den Kaufpreis fremd finanzieren.

Das Problem ist nun, dass Sie im Falle eines Mietausfalls, z.B. bei umzugsbedingtem Leerstand der Wohnung, die volle Finanzierungsrate aus Ihrem Einkommen aufbringen müssen. Um dieses Risiko abzufangen, gibt es das Modell des Mietpoolkontos.

Auf einem Mietpoolkonto werden zunächst sämtliche Nettomieteinnahmen einer Eigentumswohnungsanlage verbucht und anschließend an die einzelnen Eigentümer ausgezahlt.

Der Anteil jedes Eigentümers ergibt sich dabei aus dem Anteil der Wohn/Nutzfläche seiner Eigentumswohnung an der des Gesamtobjektes. So verteilen sich Minder- und Mehreinnahmen aus einer Eigentumswohnung anteilmäßig auf alle Eigentümer.

Im Wesentlichen haben Sie zwei Vorteile durch dieses Modell:
1. Der Verlust durch Mietausfall in einer Wohnung verteilt sich auf alle Eigentümer zu gleichen Anteilen und stellt für keinen Eigentümer eine große Belastung dar. Nur im sehr unwahrscheinlichen Fall, dass alle Wohnungen eines Objektes leer stehen würden, müssten Sie wie oben geschildert die volle Finanzierungsrate aus Ihrem Einkommen aufbringen.
2. Sie profitieren von Neuvermietungen zu besseren Konditionen bei Wohnungen, deren Eigentümer Sie nicht sind.

Organisiert wird der Mietpool durch unsere Verwaltung, die außerdem noch alle anderen Geschäftsbesorgungen rund um die Vermietung der von Ihnen erworbenen Immobilie erledigt - z.B. Neuvermietung, Betriebskostenabrechnung, Instandhaltung und Mietinkasso.

Soweit so gut, haben Sie aber eine sogenannte „Schrottimmobilie“ erworben oder sind einem betrügerischen Verkäufer, skrupellosen Makler und gewissenlosen Verwalter aufgesessen ist das Ergebnis in der Regel leider ganz oft anders.


Wichtige Urteile zum Thema Mietpool

Gerichtsurteilen, die Sie sich genauer ansehen sollten:
Auf der Internetplattform des Bundesgerichtshofes http://www.bundesgerichtshof.de/index/entscheidungen das Urteil vom 13. Oktober 2006 - V ZR 66/06 und das Urteil vom 20. März 2007 XI ZR 414/04,
oder auch
auf der Internetplattform des Oberlandesgerichtes Celle, http://app.olg-ol.niedersachsen.de/efundus/das Urteil vom 13. Februar 2007 - 16 U 5/06


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