R IMO S Hausverwaltung GmbH Berlin
Ihre Hausverwaltung in Berlin seit 1995

Aufgaben und Befugnisse der WEG-Verwaltung

Ergeben sich aus der Teilungserklärung/Gemeinschaftsordnung, ergänzend aus dem jeweiligen Verwaltungsvertrag, dem Wohnungseigentumsgesetz und sonstigen gesetzlichen Vorgaben sowie den bei Vertragsabschluss gültigen Beschlüssen und Vereinbarungen der Wohnungseigentümergemeinschaft sowie auch aus rechtskräftigen Gerichtsentscheidungen. 
Zu den Grundleistungen der Verwaltung gehören insbesondere die unabdingbaren, in den § 27 Absatz 1 und 2 WEG aufgeführten gesetzlichen Aufgaben. Die Grundleistungen sichern der Eigentümergemeinschaft eine sachgerechte Verwaltung der gemeinschaftlichen Belange.

Die Verwalterin der WEG

  • hat das Gemeinschaftseigentum einschließlich des gemeinschaftlichen Verwaltungsvermögens zu verwalten. Sie ist verpflichtet, Gelder der Wohnungseigentümergemeinschaft von ihrem Vermögen getrennt zu halten.
  • unterliegt nicht der Weisung einzelner Eigentümer oder des Verwaltungsbeirats. Die Rechte der Gemeinschaft gegenüber der Verwalterin können nur von der Gemeinschaft ausgeübt werden,
  • ist berechtigt, Wartungs-, Lieferanten-, Versicherungs- und Dienstleistungsverträge im Namen der Eigentümergemeinschaft abzuschließen und zu kündigen. Ferner ist die Verwalterin berechtigt, Abmahnungen, Fristsetzungen und Fristsetzungen mit Ablehnungsandrohung im Namen der Eigentümergemeinschaft auszusprechen,
  • handelt im Namen und für Rechnung der Wohnungseigentümer und ist, auch gegenüber Behörden, Gerichten und einzelnen Wohnungseigentümern bevollmächtigt, die Wohnungseigentümergemeinschaft zu vertreten. Die Verwalterin wird nach vorheriger Abstimmung mit dem Verwaltungsbeirat ermächtigt, für die Wohnungseigentümer in deren Namen und auf deren Rechnung in allen Rechtssachen tätig zu sein. In steuerlichen Angelegenheiten sowie der Lohnbuchhaltung darf die Verwalterin Steuerberater zu Lasten der Gemeinschaft hinzuziehen. 

Die Verwalterin der WEG

  • erstellt einen Wirtschaftsplan [191 KB] je Wirtschaftsjahr einschl. Ausweis der Verteilung je Kosten / Einnahmeart in Form von Gesamt- und Einzelwirtschaftsplänen gem. § 28 WEG je Sonder-/Teileigentum. 
  • erstellt eine jährliche Abrechnung [731 KB] über die tatsächlichen Einnahmen und Ausgaben im Vertragszeitraum als Gesamt- und Einzelabrechnung je Sonder-/Teileigentum und eventuellen Sondernutzungsrechten auf Basis der in der Gemeinschaftsordnung oder sonstigen, durch Vereinbarung/Beschlussfassung der Wohnungseigentümer bestimmten Verteilerschlüssel. Der vor zulegende Status enthält die Angabe über Einnahmen, Ausgaben, Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber Eigentümern und Dritten sowie die Kontenstände. Die Eigentümer erhalten zusätzlich zur WEG Abrechnung die Abrechnung der haushaltsnahen Dienstleistungenentsprechend § 35a des EStG führt eine ordentliche Eigentümerversammlung bis zum Ende des II. Quartals nach Abschluss des Wirtschaftsjahres, sofern rechtzeitig alle Abrechnungsdaten und -unterlagen zur Verfügung stehen. Sofern die Versammlung nichts anderes beschließt, führt der Verwalter den Vorsitz in der Eigentümerversammlung und sorgt für eine ordnungsmäßige Niederschrift der Beschlüsse und führt die Beschlusssammlung der Eigentümergemeinschaft. 
  • sorgt für die Durchführung der beschlossenen Haus-/ Nutzungsordnungen. Schriftlich gemeldete Verstöße gegen die Haus-/Nutzungsordnungen mahnt die Verwalterin bei dem für die Störung verantwortlichen Eigentümer mündlich oder schriftlich unter Angabe des Namens des Beschwerdeführers ab. Die nächste Eigentümerversammlung wird unterrichtet, wenn die Abmahnung ohne Erfolg blieb. Ein gerichtliches Vorgehen bedarf jedoch grundsätzlich einer Genehmigung der Eigentümerversammlung durch Beschluss. 
  • betreut und überwacht die Leistungen der Vertragspartner der Eigentümergemeinschaft und schließt insbesondere die zwingend vorgeschriebenen Versicherungen für die Gemeinschaft ab. 
  • legt die gemeinschaftlichen Gelder auf Giro- und Anlagekonten bei einer deutschen Bank oder Sparkasse nach ihrer Wahl getrennt von ihrem eigenen Vermögen und dem anderer Gemeinschaften an. Sie führt die Konten unter dem Namen der Eigentümergemeinschaft. Sie verwaltet die Gelder nach den Grundsätzen eines ordentlichen Kaufmanns. 
  • führt die rechnerische Prüfung aller Kauf-, Lieferanten-, Dienstleistungs- und Reparaturrechnungen, Hauswart- und Bargeldkassen durch. 
  • richtet eine übersichtliche, kaufmännisch ordnungsgemäß geführte Buchhaltung im Vertragszeitraum, getrennt von derjenigen für andere Eigentümergemeinschaften ein. 
  • nimmt eine technische Überprüfung des Gemeinschaftseigentums durch jährliche Begehungen der Wohnanlage neben Zwischenprüfungen und Ortsterminen vor zur Planung der Werterhaltung und um entstehende Schäden frühzeitig zu erkennen, Soweit notwendig, zieht sie Sonderfachleute auf Kosten der Gemeinschaft bei. 
  • trifft Empfehlungen bei der Auswahl technischer Lösungen und wirkt bei den Preisverhandlungen und Vergabe von Aufträgen für das Gemeinschaftseigentum mit. Sie klärt Zuständigkeiten bei Schäden am Sonder-/Gemeinschaftseigentum. Sie gibt Empfehlungen an die Wohnungseigentümer zur Schadensminderung und -beseitigung. 
  • leitet die im Rahmen ordnungsgemäßer Instandhaltung und Instandsetzung des Gemeinschaftseigentums erforderlichen Maßnahmen ein, holt ggf. mehrere Kostenvoranschläge ein und stimmt den Umfang der Maßnahmen mit dem Beirat ab. Sie vergibt die Aufträge im Rahmen der laufenden Instandhaltung im Namen und für Rechnung der Eigentümergemeinschaft, überwacht die Arbeiten und nimmt diese ab. Aufträge, deren Kosten über eine Nettosumme von 1.000 Euro hinaus gehen, fallen in der Regel nicht mehr unter die laufende Instandhaltung und bedürfen deshalb der Zustimmung der Eigentümerversammlung bzw. in dringenden Fällen die Abstimmung mit dem Verwaltungsbeirat. 
  • überwacht Termine bei Angeboten, Aufträgen, Ausführungen, Schlussrechnungen,und mahnt erforderlichenfalls Leistungsrückständige ab. 
  • leitet in dringenden Fällen wie z.B. Rohrbruch-, Brand-, Sturmschäden nach § 27, Abs. 1 Ziffer 3 WEG Sofortmaßnahmen ein. Sie übernimmt die Schadensmeldung an die Versicherung bei versicherten Schäden am Gemeinschaftseigentum. 
  • veranlasst die Ausgabe von Schlüsseln und Schließzylindern aus der Sicherheitsschließanlage für das Sonder-/Teil-/Gemeinschaftseigentum, die Prüfung und Wartung von Sicherheitseinrichtungen durch Handwerker, Sachverständige und den Technischen Überwachungsverein (TÜV) 
  • führt den Telefon- und Schriftverkehr mit den Wohnungseigentümern, Behörden, Handwerkern und Dritten, für gemeinschaftliche Belange, soweit dieser im Rahmen der aufgeführten Grundleistungen veranlasst wurden. 

Vermögensschadens-Haftpflichtversicherung

  • Die R IMO S Hausverwaltung hat bei der Allianz Versicherungs-Aktiengesellschaft eine Vermögensschaden-Haftpflichtversicherung unter der Versicherungs-Nr.: GHV 10/0450/1015072/150 abgeschlossen. Die Deckungssumme beträgt für: Vermögensschäden je Einzelfall 250.000 Euro der Versicherungsschutz ist auf das 2-fache begrenzt.
  • Alle wichtigen Dokumente wie Versammlungsprotokolle, Einladungen, Vertretungsvollmachten, Tagesordnungen, Wohnungs-Jahresabrechnungen, Wohnungs-Wirtschaftspläne, Reparaturaufträge und regelmäßige Abrechnungen der Sondereigentumsverwaltung von Wohnungen und andere die Ihre Wohnung betreffen erden im Online Dokumentenportal der RIMOS Hausverwaltung für Sie als PDF Dokumente bereit, die Sie sich bei Bedarf herunterladen können.